Das Problem

 

Feinstaub ist nicht nur lästig, sondern eine Belastung. Bauen, Renovieren und Sanieren ist oft sehr staub- und feinstaubintensiv. Zum Beispiel bei den folgenden Tätigkeiten treten oft unkontrolliert hohe und zum Teil gefährliche Staub- oder Faserkonzentrationen auf:

-      Abbruch- und Stemmarbeiten

-      Brand- und Wasserschadensanierung

-      Abschlagen von alten Putzen oder Fliesen

-      Entfernen alter Dämm- und Isolierstoffe, Wand-
       und Bodenbeläge

-      Schleifen und Trennen von Baustoffen

-      Mauernutfräsen für Elektro- und Sanitärleitungen

-      Anmischen von Trockenmörteln, Fliesenklebern,
       Spachtelmassen

-      Trockenbau-, Gipser- und Malerarbeiten

-       Lackieren und Beschichten

-       Reinigungsarbeiten u.v.m.

So werden mineralischer Staub, Faserstäube aus Asbest, Glas- und Mineralwolle, Metall- und Holzstäube, Farbnebel, Schimmelpilzsporen, Allergene oder weitere toxische Staubinhaltsstoffe freigesetzt.

Die Stäube enthalten einatembare und lungengängige Anteile, die die Gesundheit von Ihnen oder Ihren Mitarbeitern empfindlich schädigen - wie z.B. Quarz, das in den meisten mineralischen Baustoffen vorkommt und als silikose- und krebserzeugend gilt. Aber auch jede andere Art von eingeatmetem Staub kann zu Krankheiten der Atmungsorgane führen. Darüber hinaus breiten sich Staub und Gefahrstoffe im Gebäude aus und belasten Gesundheit und Inventar der Bewohner.

Die Lösung

Mit den universell einsetzbaren DustBox®-Luftreinigern werden die Stäube im Arbeitsbereich nicht nur zuverlässig und effektiv erfasst, sondern auch vollständig abgeschieden. Zugleich wird je nach Einsatzart im Arbeitsraum ein Unterdruck erzeugt, der aus dem angrenzenden sauberen Bereich Frischluft nachströmen lässt und so das Austreten der staubigen Luft in die Nebenräume wirksam verhindert. So schützen Sie sich und Ihre Mitarbeiter vor Gesundheitsschäden und ersparen Ihren Kunden den lästigen Baustaub.

Zur Unterdruckhaltung stellen Sie im einfachsten Fall die DustBox in die Türöffnung (bei nur 32 cm Breite kann die Tür weiterhin als Durchgang genutzt werden).

 

Alternativ kann die Reinluft mit einem Schlauch in die unbelasteten Bereiche geführt werden oder mit der DustBox im Nebenraum die staubhaltige Luft aus dem Arbeitsraum abgesaugt werden.

 

Natürlich kann die DustBox auch ohne Unterdruckhaltung als reines Umluftgerät eingesetzt werden.

 

Einsatzmöglichkeiten der DustBox

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten - nicht nur auf der Baustelle

 

In Verbindung mit von uns mitgelieferten Erfassungselementen kann die DustBox als Absaugfiltergerät an stationären Arbeitsplätzen eingesetzt werden. Zum Beispiel für Steinmetz- oder Laborarbeiten. Sprechen Sie uns gerne an.

 

Einsatz zur Werkbankabsaugung mit Stativ bei der Bearbeitung von Werkstücken mit Maschinen oder von Hand.

Einsatz zur Maschinenabsaugung bei maschineller Glasfaserbearbeitung

Einsatz mit Aluminiumverrohrung und Aktivkohlepatrone als Kabinenabsaugung für eine Laserschweißanlage an der Ruhr-Universität Bochum

Einsatz als stationäre Absauganlage mit Absauggelenkarm bei der Natursteinbearbeitung

Tischabsaugung mit Taschenfiltervorabscheider, auch zum Einsatz in Arbeitskabinen geeignet.

Punktabsaugung mit Düsenplatte und starrer Rohrverbindung für partikelförmige Gefahrstoffe, z.B. für Umfüll-, Verwiege- oder Verpackungstische, Lebensmittelindustrie, Reinräume, Laboratorien.....

Tischabsaugung mit rückseitiger Absaughaube, z.B. für Lötrauch oder mechanisches Bearbeiten hochlegierter Werkstoffe. 

Messungen des Instituts für Gefahrstoff-Forschung (IGF) in Bochum beim Hartlöten ergaben eine dauerhaft sichere Einhaltung aller Arbeitsplatzgrenzwerte.

Was sagt der Gesetzgeber?

 

Die Gefahrstoffverordnung vom November 2010 fordert besondere Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit Staubexposition. Gemäß Anhang I, 2.3 ist dabei „eine Ausbreitung des Staubs auf unbelastete Arbeitsbereiche zu verhindern, soweit dies nach dem Stand der Technik möglich ist“.
 

In den Technischen Regeln für Gefahrstoffe TRGS 900 „Grenzwerte in der Luft am Arbeitsplatz“ sind Allgemeine Staubgrenzwerte festgelegt, die die Beeinträchtigung der Funktion der Atmungsorgane in Folge einer allgemeinen Staubwirkung verhindern sollen und in jedem Fall in Ergänzung spezifischer Luftgrenzwerte einzuhalten sind. Der Grenzwert für alveolengängigen Staub wurde im April 2014 von 3,0 mg/m³ auf 1,25 mg/m³ erheblich abgesenkt.


Tätigkeiten, bei denen Beschäftigte alveolengängigen Quarzstäuben ausgesetzt sind, führen darüber hinaus zu Silikosen und werden in TRGS 906 und Richtlinie 2004/37/EG, Anhang I, als krebserzeugend bezeichnet. Es wird ein Beurteilungswert von 0,15 mg/m³ (A-Staub) herangezogen.


Asbeststaub kann zu schweren und tödlichen Erkrankungen (Asbestose, Lungen-, Rippenfell- oder Bauchfellkrebs) führen. In TRGS 519 „Asbest Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten“ vom Januar 2014 ist als Kriterium für „Arbeiten mit geringer Exposition“, die Unterschreitung einer Asbestfaserkonzentration von 10.000 Fasern/m³ festgeschrieben. Entsprechend zu beachtende Arbeitsvorschriften sind in BGI 664 dargelegt.
 

Die bei der Wasserschaden- oder Schimmelpilzsanierung freigesetzten Sporen sind als allergen eingestuft und können toxische Wirkungen entfalten. Als Hilfestellung für Sanierungsmaßnahmen können die TRGS 524 "Sanierung und Arbeiten in kontaminierten Bereichen" und die BGI 858 "Gesundheitsgefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe bei der Gebäudesanierung" sowie der "Schimmelpilz-Sanierungsleitfaden" des Umweltbundesamtes herangezogen werden.

Bei Arbeiten mit Blei, beim Entfernen bleihaltiger Beschichtungen, dem Auftragen von bleihaltigen Farben oder beim Weichlöten mit bleihaltigen Loten sind gemäß TRGS 505 mobile Absaugungen in den Arbeitsbereichen zur Verfügung zu stellen und die Zufuhr unbelasteter Frischluft bzw. Umluft sicherzustellen.

Die bei Sanierungsarbeiten mit alter Mineralwolle frei werdenden Faserstäube sind als krebserzeugend eingestuft. TRGS 521 "Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle" fordert: "Kann das Freiwerden von Faserstäuben nicht verhindert werden, müssen sie an der Austritts- oder Entstehungsstelle durch lüftungstechnische Maßnahmen vollständig erfasst und entsorgt werden, soweit dies möglich ist".
 

Die BG BAU hat Kriterien für baustellentaugliche Luftreiniger festgelegt und empfiehlt deren Einsatz zur Reduzierung und/oder Vermeidung von Silikosen und möglichen Krebserkrankungen der Beschäftigten. Für eine bestmögliche Wirkung fordert sie einen mindestens 15-fachen Luftwechsel pro Stunde (http://www.bgbau.de/praev/fachinformationen/gefahrstoffe/luftreiniger).

Aktuelles

Die neuen Produkt- und Anwendungsvideos geben einen kurzen Überblick über die DustBox, ihren Einsatz und das Zubehör...

Das neue Sorglos-Paket beinhaltet alles, was Sie für staubarmes Arbeiten benötigen, natürlich BG Bau-förderfähig...

Generationswechsel in der Geschäftsleitung zum 01.01.2018

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DustBox: Gewinner des Deutschen Gefahrstoffschutz-Preises 

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Messungen belegen erhebliche Staubminderung beim Parkettschleifen

Bestellung und Preise

Bestellvordruck DustBox 1000
Bestellvordruck_DB_1000.pdf
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Bestellvordruck DustBox 2000
Bestellvordruck_DB_2000.pdf
PDF-Dokument [667.4 KB]
Bestellvordruck DustBox 6000
Bestellvordruck_DB_6000.pdf
PDF-Dokument [662.6 KB]
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